Patrick Schlüter zum stellvertretenden GdP-Bundesvorsitzenden gewählt
Mit einem starken Votum hat der in Berlin tagende Bundeskongress der Gewerkschaft der Polizei (GdP) den nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Patrick Schlüter (50) zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Auf den Ersten Polizeihauptkommissar aus Versmold im Kreis Gütersloh entfielen mehr als 96 Prozent der abgegebenen Stimmen.
Terrorgefahren, Messergewalt, Hasskriminalität im Internet, KI-Betrug, gewalttätige Demonstrationen und vieles mehr: In seiner Kandidatenrede erinnerte Patrick Schlüter daran, dass die Polizei mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert werde. Die Polizei sei aber nichts Abstraktes: „Es sind die Kolleginnen und Kollegen, drinnen und draußen, die diese Herausforderungen meistern“, so Schlüter.
An ihrer Seite stehe die GdP. „Stark und laut“ trete sie für die Berufsgruppen bei der Polizei ein. Die Politik jammere über klamme Haushalte, man werde sie aber nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. „Es ist nicht kein Geld da, nur weniger. Da braucht es einen starken politischen Willen, diese Mittel richtig auszugeben“, erklärte Schlüter.
Mit mehr als 214.000 Mitgliedern ist die GdP die größte Gewerkschaft für Polizeibeschäftigte weltweit. Mit mehr als 52.000 Mitgliedern ist NRW der stärkste Landesbezirk. Patrick Schlüter führt diesen seit August 2025.