Bild: GdP NRW

Personeller Wiederaufbau muss nach der Landtagswahl fortgesetzt werden

„Dass die Landesregierung bei den Einstellungszahlen mehrfach nachgebessert und zuletzt sogar 2670 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingestellt hat, ist CDU und FDP hoch anzurechnen. Aber die Polizei kämpft gleichzeitig mit hohen Pensionierungszahlen und mit einer deutlich gestiegenen Abbrecherquote bei den Nachwuchspolizisten. Deshalb ist vor Ort von der von der Politik versprochenen Verstärkung der Polizei noch nicht viel angekommen“, betonte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Die GdP fordert deshalb, dass es in der kommenden Legislaturperiode bei den hohen Zahlen bleibt, ohne Abstriche.

Nach aktuellen Zahlen, die Innenminister Herbert Reul (CDU) in den vergangenen Wochen im Innenausschuss präsentiert hat, muss jede dritte Polizeibehörde heute sogar mit weniger Polizisten auskommen als vor fünf Jahren. Verantwortlich dafür sind auch der Aufbau neuer Fahndungsschwerpunkte wie der Bekämpfung der Internetkriminalität und des Kindesmissbrauchs und von Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten bei der Bereitschaftspolizei, in die viele Stellen geflossen sind. „Für die Präsenz auf der Straße haben wir heute weniger Polizisten als vor fünf Jahren. Dabei ist sie für das Sicherheitsgefühl der Menschen besonders wichtig. Deshalb führt an einer weiteren Stärkung der Polizei kein Weg vorbei“, sagt Mertens.